Montag, 4. Juni 2007

Chapter 2


Jon wandte sich vom Fenster ab und ging zum Tisch, wo die Whiskeyflasche stand. Er füllte sein Glas noch einmal und setzte sich in den Sessel. Heaven, die Erinnerungen an seine erste Begegnung mit Trish waren so frisch und lebendig, als wäre es erst gestern gewesen! Deutlich sah er ihr Gesicht vor Augen. Diese volle Haarpracht, die lustigen Sommersprossen und ihre wunderschönen, grünen Katzenaugen. Er seufzte tief und fuhr sich durch die Haare. Wieder versank er in Erinnerungen.

Jon war nicht mehr lange auf der Party geblieben. Ohne Trisha fand er keinen Gefallen mehr daran und verabschiedete sich hastig von den Leuten, die er kannte. Bereits auf dem Heimweg beschloß er, sie am nächsten Tag anzurufen. Mit einem Lächeln auf den Lippen war er in der Nacht eingeschlafen.
Er hatte Trisha ohne Probleme im Büro erreicht und an ihrer Stimme konnte er erkennen, daß sie sich über den Anruf freute. Sie verabredeten sich zum Essen und sie bat ihn, sie zuhause abzuholen. Voller Vorfreude auf den nächsten Tag hatte Jon aufgelegt und einen Tisch in seinem Lieblingsrestaurant reserviert. Hoffentlich gefiel ihr seine Wahl!
Als er sich auf den Weg zu Mikes Haus machte, um Trish abzuholen, war er nervös. Sie war einfach eine ganz andere Liga, als die Mädchen, mit denen er bisher ausgegangen war! Er war gespannt, ob sie ihn heute wieder mit ihrer Direktheit und ihrer selbstsicheren Art, überrumpeln würde.
Er hatte kaum an der Tür geklingelt, als Trish auch schon die Tür auf riss und ihn an strahlte.
„Hi Cowboy, du bist ja sogar pünktlich!“ begrüßte sie ihn fröhlich und winkte ihn ins Haus.
„Hi Trish! Hab ich wieder ein Vorurteil widerlegt?“ Jon grinste, als er an ihr vorbei ging.
„Nicht wirklich! Komm doch mit ins Wohnzimmer!“
Jon nickte und ging voraus. Trish folgte ihm und trat an die Hausbar.
„Noch einen Drink, Jon? Ich muß noch ein paar Minuten auf einen wichtigen Anruf warten, dann können wir los. Schlimm?“ Sie blickte ihn fragend an.
„Ist okay. Hast du Weißwein da?“
„Moment, im Kühlschrank ist noch welcher. Ich hol ihn dir!“ Trish eilte aus dem Raum.
Jon setzte sich auf das Sofa und wartete darauf, daß sie zurück kam. Er musste nicht lange warten und konnte sie endlich richtig ansehen. Trish trug eine enge, schwarze Hose und eine smaragdgrüne Bluse. Die Farbe des Oberteils unterstrich ihre Augenfarbe und verlieh ihr ein frisches Aussehen. Ihre roten Haare trug sie heute zu einem lockeren Knoten aufgesteckt, aus dem einige Strähnen vorwitzig heraus fielen. Sie sah einfach toll aus! Trish reichte ihm ein Weinglas und setzte sich zu ihm auf die Couch. Sie schlug die Beine unter und rutschte in die Sofaecke. Jon lehnte sich entspannt zurück, als sie ihn nach seinem Tag fragte. Die Unterhaltung plätscherte locker und fröhlich vor sich hin. Immer wieder fühlte er ihren aufmerksamen Blick auf sich. Er konnte ihn jedoch nicht deuten. Als Trisha ihre Zigarette im Aschenbecher ausdrückte, rückte sie ein wenig näher an ihn heran. Sie griff nach seinem Weinglas und nippte daraus. Den Blick auf das Glas geheftet sprach sie leise.
„Jon, ich weiß nicht was du davon halten wirst und es ist auch sonst nicht meine Art, aber ich muß meine Prinzipien jetzt einfach über den Haufen werfen! Ich finde nicht, daß wir diese Rituale, wie Essen gehen, durchziehen müssen! Ist doch albern!“
Sie blickte ihn kurz an, aber er sagte nichts. Er war sich nicht recht sicher worauf sie hinaus wollte und wartete ab. Trish rückte noch näher und legte ihre Hand auf seinen Unterarm. Leicht streifte sie mit dem Zeigefinger sein Handgelenk.
„Ich möchte gerne mit dir hier bleiben, Jon!“ stieß sie hastig hervor. „Würde dich unheimlich gern küssen!“ setzte sie leise nach.
Jons Herz schlug einen Tick schneller. Er bemerkte, daß sie voller Anspannung war und auf seine Antwort wartete. Er bewunderte ihren Mut, ihre Ehrlichkeit. Er fasste nach ihren Fingern auf seinem Arm und umschloß sie fest. Sanft zog er sie zu sich heran, bis sie direkt neben ihm saß, ihre Beine sich berührten. Er hob ihr Kinn an, damit sie ihn an sah.
„Kannst du Gedanken lesen, Trish?“ flüsterte er und sah ihr fest in die Augen.
Sie lächelte freudig, ihre Unsicherheit verflog. Jon schob seine Hand in ihren Nacken und zog ihren Kopf zu sich. Sanft berührte er mit seinem Mund ihre Lippen. Sie waren warm, weich und er küsste sie behutsam. Trish kam ihm entgegen, ihre Lippen wurden nachgiebiger, öffneten sich einladend. Sie schlang die Arme um seinen Hals und sie zupfte an seinen Haaren. Jon zog Trish enger an sich, vertiefte den Kuß und neckte sie mit seiner Zunge. Er hörte sie leise schnurren und musste grinsen. Seine Hände fanden den Weg in ihre Haare und lösten vorsichtig die Klammern ihrer Frisur. Weich fielen ihre Locken herab, bedeckten seine Hände. Trish schmiegte sich in seine Arme, saß fast auf seinem Schoß, während sie ihn immer intensiver küsste. Gott, sie schmeckte himmlisch und sie roch auch noch so gut! Ihm wurde warm und in seinen Lenden regte es sich. Mühsam riß er sich zusammen, denn er wollte sie nicht drängen. Er fühlte ihre zarten Finger an seinem Hals, die ihn zärtlich streichelten. Ein Seufzen entwich seiner Kehle und Trish machte sich von ihm los. Mit funkelnden Augen blickte sie ihn an und lächelte.
„Du küsst wundervoll, Cowboy!“ sprach sie leise und fuhr mit dem Zeigefinger über seine Unterlippe.
Jon grinste und schnappte nach ihrem Finger. Er biss sanft in ihre Fingerkuppe und leckte leicht daran, wobei er sie nicht aus den Augen ließ. Sie war noch schöner mit den offenen Haaren, als er sich hatte vorstellen können! Energisch entzog sie ihm ihren Finger und hauchte einen leichten Kuß auf seinen Mund.
„Ich will dich, Cowboy! Jetzt!“ flüsterte sie an seinen Lippen.
Jons Herz beschleunigte von Null auf Hundert. Er küsste sie als Antwort stürmisch, fast gierig. Ihre Hände wanderten auf seine Brust und öffneten hastig die Knöpfe. Zart und warm glitten ihre Finger über seine Haut und bescherten ihm Schauer. Auch wenn er es bedauerte, so schob er sie von sich und stand auf. Er reichte ihr die Hand, zog sie auf die Füße und schloß sie fest in die Arme.
„Lass uns in dein Zimmer gehen, Kleines!“ schlug er mit rauer Stimme vor.
Trish nickte zustimmend, doch sie machte keine Anstalten sich zu bewegen. Jon fasste mit beiden Händen unter ihren Po und hob sie hoch. Sofort schlang sie ihre Beine um seine Hüften. Sie grinste ihn zufrieden an.
„Treppe hoch, dann links bis zur Tür am Ende!“ teilte sie ihm mit und lachte herzlich. Jon brachte sie mit einem weiteren Kuß zum Schweigen und ging los. Sie küssend durchquerte er die Eingangshalle, während Trish versuchte, ihm das Hemd über die Schultern zu ziehen. Auf den unteren Stufen der Treppe bedeutete ihm Trish sie abzusetzen. Er tat es. Hastig streifte sie ihm das Hemd über die Arme und ließ es fallen.
„Das brauchst du nicht mehr, Cowboy!“ lachte sie ihn amüsiert an.
Jon grinste, besonders als er sah, wie sie ihre Bluse aus der Hose zog und die Knöpfe öffnete. Fast schon hektisch schlüpfte sie aus den Ärmeln und schmiß das Kleidungsstück über das Treppengeländer. Jon hielt den Atem an bei ihrem Anblick. Die Farbe ihres BH’s glich der ihrer Bluse und hob sich prima von ihrer blassen Haut ab. Verbarg jedoch kaum ihre vollen Rundungen, sondern setzten sie perfekt in Szene! Ihr kleiner Bauchnabel zog ihn magisch an und so drückte er einen raschen Kuß darauf. Trish kicherte und zog ihn an den Haaren wieder nach oben.
„He, weiter geht’s, Cowboy!“ neckte sie ihn und drückte sich wieder fest an ihn. Jon lachte und fummelte am Verschluß ihres BH’s, bis er sich öffnete. Hektisch zog er die Träger von ihren Schultern und zerrte das seidige Dessous zwischen ihren Körpern hervor. Unachtsam ließ er es fallen und lenkte Trish die Treppe höher hinauf. Sie kicherte leise und sie hielt sich an seinen Schultern fest, um beim Rückwärtsgehen nicht zu fallen. Jon wurde siedendheiß als er ihre nackten Brüste an seinem Oberkörper fühlte. Erleichtert atmete er auf als sie die Treppe endlich bewältigt hatten. Schwungvoll drehte er Trish mit dem Rücken zu sich herum und langte nach dem Reißverschluß ihrer Hose. Er küsste dabei ihren Nacken und den zarten Schwung ihrer Schulter. Nur flüchtig warf er einen Blick auf ihre Brüste, aber er nahm wahr, daß ihre Spitzen keck hervorstanden. Schnell war ihre Hose offen und er schob sie hinab, während er sie den Flur entlang dirigierte. Trish stoppte, als die Hose an ihren Knien hängen blieb. Eilig schlüpfte sie heraus und trat einen Schritt vorwärts. Jon konnte nun einen Blick auf ihr Höschen werfen und fand darunter einen kleinen, festen Po. Trish hatte wohl über die Schulter geguckt und seinen Blick gesehen. Neckisch wackelte sie mit dem Hintern.
Jon lachte und schlang die Arme von hinten um ihren Bauch.
„Du siehst toll aus, Kleines!“ murmelte er an ihrem Ohr.
„Noch bist du im Vorteil, Cowboy, aber nicht mehr lange!“ antwortete sie kichernd.
Rasch hatten sie das Ende des Flurs erreicht und Trish öffnete die Zimmertür. Jon verschwendete keine Zeit damit sich umzusehen. Kurz ließ er Trisha los, warf die Tür hinter sich ins Schloß und zog sie sofort wieder in eine innige Umarmung. Trisha küsste ihn tief und leidenschaftlich und ihre Finger schlichen sich zu seinem Gürtel. Geschickt öffnete sie ihn und auch gleich den Reißverschluß seiner Jeans. Ihre Hände glitten an seinem Hintern in die Jeans und kniffen seine Pobacken.
„Nicht schlecht, Cowboy!“ murmelte sie an seinem Mund.
Jon amüsierte sich köstlich über ihre Bemerkungen. Überhaupt gefiel ihm die fröhliche, ungezwungene Stimmung zwischen ihnen. Doch langsam nahm seine Ungeduld, sein Verlangen zu. Er half mit, als sie ihm die Jeans und auch gleich die Shorts auszog. Trisha entzog sich seinem Griff und ging rückwärts zu dem breiten Bett hinüber. Er konnte ihren Blick auf seinem Körper fühlen, aber er gehörte nicht zu der Sorte Männer, die sich unwohl in ihrer Nacktheit fühlten! Er folgte Trisha zum Bett und ließ sie nicht aus den Augen, als sie sich darauf niederließ und mit den Ellbogen aufstützte. Ein Lächeln spielte um ihre Mundwinkel, ihre grünen Augen waren zu schmalen Schlitzen verengt. Wieder erinnerte sie ihn an eine Katze und er wollte sie nun ganz schnell zum Schnurren bringen! Er kniete sich über ihre Beine und küsste sie mit all seinem Verlangen. Sanft drückte er sie auf die Laken hinab und schickte seine Hände auf Wanderschaft. Berührte ihre schlanken Beine, ihre Hüften, den flachen Bauch. Strich leicht über das winzige Stückchen Stoff ihres Slips und fühlte die Hitze dort. Trisha zog ihn auf sich, streichelte über seinen Rücken und seinen Hintern. Jons Erregung stieg noch höher und er rieb seine Lenden an ihren Hüften. Sie schlang die Beine um seine Hüften und drückte sich noch enger an ihn. Sie seufzte leise in sein Ohr, als er sich an ihrem Hals hinab küsste. Feuchte Küsse landeten auf ihrer Haut und voller Erwartung reckte sie sich ihm entgegen. Lächelnd blickte er ihr ins Gesicht, bevor er sich ihrem Busen zuwandte. Er küsste die schönen Wölbungen und kostete die zarte Haut. Sanft schloß er die Lippen um ihre rosige Spitze und streichelte sie mit seiner Zunge. Er hörte einen heiseren, erregten Schrei aus Trishas Mund. Es spornte ihn zusätzlich an und er fasste mit beiden Händen zu, während er sich weiter hinab küsste. Ihre hübschen Brüste passten perfekt in seine Hände, fühlten sich wunderbar an. Er küsste ihren Nabel, versenkte die Zunge darin. Trishas Bauchmuskeln spannten sich unter ihm an, ihre Hüften hoben sich vom Bett. Er spürte ihre Ungeduld, die seiner eigenen glich. Seine Selbstbeherrschung löste sich augenblicklich in Luft auf. Jesus, später war auch noch Zeit sich ausgiebig zu verwöhnen! Seine Hände verließen ihren Busen und griffen nach ihrem Höschen. Sie hob die Hüften an und ruckzuck landete der Slip auf dem Fußboden. Jon ließ sich neben Trish aufs Bett fallen und zog sie eng an sich. Ihr Bein umschlang noch immer seine Hüften, sie grinste ihn wissend an.
„Mach schnell, ich halte das Geplänkel nicht mehr länger aus, Cowboy!“ flüsterte sie und schob eine Hand zwischen seine Schenkel. Jon zuckte zusammen, als sich ihre Finger fest um seine Männlichkeit schlossen. Ihre grünen Augen funkelten vergnügt, als sie ihn gekonnt reizte. Sein Atem ging heftiger, einen Moment lang schloß er die Augen. Doch schnell fing er sich wieder und tastete sich ebenfalls an ihrem Körper hinab. Sie stöhnte laut auf, als er ihre intimste Stelle berührte und zärtlich streichelte. Seine Finger waren auf Hitze und Feuchtigkeit getroffen. Sie fühlte sich samtigweich an und es verlangte ihn danach diese verlockende Weiblichkeit zu erobern. Er nahm die Hand weg und zog sie näher an sich heran. Trisha blickte ihn mit verschleierten Augen an, als sie ihn zum Ziel führte und er behutsam in sie hinein glitt. Ein kleiner Ruck und er versank tief in ihrem heißen Schoß. Sie atmeten beide schwer und laut. Die Geduld verließ sie gleichzeitig und sie begannen sich zu bewegen. Schnell fanden sie einen leidenschaftlichen Rhythmus, rollten gemeinsam über die Laken. Schweißnasse Haut rieb aneinander, trieb die Lust ins Uferlose. Lustvolle Seufzer und raues Stöhnen erfüllte die Luft. Lange hielten sie es nicht aus und ihre Körper trafen noch hektischer aufeinander. Trisha gewann die Oberhand und Jon überließ ihr die Führung. Er konnte spüren, daß sie gleich abheben würde und auch er konnte die Erfüllung nicht länger hinaus zögern. Die letzten hastigen und schnellen Stöße, feuchte Küsse, dann überschlugen sich die erfüllenden Wellen über ihnen. Trisha sackte schwer atmend auf seiner Brust zusammen, klammerte sich fest an seine Schultern. Schwerfällig hob Jon die Arme und schlang sie um ihren zitternden Körper. Es dauerte lange bis sie zur Ruhe kamen. Trish rutschte schließlich ein wenig von ihm herunter, lag entspannt und strahlend in seinem Arm. Ihre Finger zupften an seinen Brusthaaren und kitzelten ihn verspielt. Sie küsste seine Wange und rieb ihre Nase an seinem Hals.
„Cowboy, danach könnte ich süchtig werden!“ murmelte sie mit rauer Stimme.
Jon lachte leise und küsste sie liebevoll. Er ließ seine Hand über ihren Rücken wandern, die Wirbelsäule nachziehen.
„Das können wir noch besser, Kleines! Wir werden viel üben, aber nur wenn du immer wie ein kleines Kätzchen schnurrst!“ neckte er sie.
Trish hob den Kopf und guckte ihn ungläubig an.
„Magst du das denn so gerne?“
Jon nickte grinsend und hauchte einen Kuß auf ihre Lippen.
„Hm. Ich mag es auch wie du Cowboy zu mir sagst!“ gab er ehrlich zu. Im gleichen Moment wunderte er sich über sich selbst. Normalerweise fiel es ihm nicht leicht über so was zu reden, schon gar nicht wenn er eine Frau erst so kurz kannte wie Trish! Ihr strahlendes Lächeln empfand er daher fast wie eine Belohnung.
Sie hatten die ganze Nacht über geredet, sich Geschichten aus ihrem Leben erzählt. Immer wieder tauschten sie Zärtlichkeiten aus oder gaben sich ihrem Verlangen hin. Irgendwann schlichen sie sich nackt in die Küche, um ihren Hunger zu stillen. Sie plünderten lachend den Kühlschrank und schraken heftig zusammen, als die Deckenbeleuchtung plötzlich aufflammte.
„Ach du Scheiße!“
Jon riß den Kopf herum und erblickte Mike in der Küchentür. Shit, den hatte er ja völlig verdrängt. Instinktiv schob er sich vor Trish, um sie vor den aufgerissenen Augen ihres Bruders zu schützen. Trish kicherte nervös in seinem Rücken.
„Mike, schleich dich! Hau ab!“ forderte sie ihn lachend, aber auch ein wenig verlegen auf.
Mike rang sichtlich um Fassung, blickte schließlich zur Seite.
„Trish, musst du dir unbedingt einen Musiker einfangen? Mum wird mich lynchen, weil ich nicht besser auf dich aufgepasst habe!“ stieß er hervor.
Jon musste grinsen, aber er hielt den Mund. Dies war eine Sache zwischen Geschwistern und kam ihm nur allzu vertraut vor. Er spürte wie Trishas Kopf nach vorne schoß, auf seiner Schulter ruhte.
„Gott, verschon mich mit dem Scheiß, Mike! Ich bin keine zwölf mehr und kann schlafen mit wem ich will! Ich brauche keinen Aufpasser und mit Mum komme ich alleine klar! Jetzt verzieh dich endlich, ich bin schließlich nackt!“ fauchte sie ihren Bruder an.
Jon sah wie Mike den Kopf einzog und sich schließlich kopfschüttelnd verzog. Da hatte aber jemand seinen älteren Bruder gut im Griff! Lachend drehte er sich zu Trish um und sah, daß ihre Augen noch immer angriffslustig funkelten. Er küsste sie sanft und schob ihr eine Haarsträhne hinters Ohr.
„Hey, du bist ja ne richtige Wildkatze! Den sehen wir heute Nacht garantiert nicht noch mal!“ zog Jon sie grinsend auf.
Nach einem kurzen Moment lachte auch Trisha herzlich auf und schlang die Arme um seinen Hals. Sie drückte sich eng an ihn.
„Dann können wir es ja auch hier tun! Ich hatte noch nie Sex in der Küche!“ flüsterte sie verführerisch in sein Ohr.
Statt einer Antwort hob Jon sie auf den Küchenschrank.

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